Die kleine Stadt nahe der Grenze zu Frankreich ist ein gemütlicher und ruhiger Ort – aufgeräumt und sauber. Der Campingplatz mitten in der Stadt ist weniger für einen längeren Urlaub geeignet, dafür aber ideal für einen Zwischenstopp.
Der erste Eindruck als Besucher, der aus Frankreich kommt: alles wirkt sauberer, freundlicher und hilfsbereiter. Im Sommer gibt es viel Platz auf dem langgezogenen Sandstrand.
Auf dem Campingplatz merkt man deutlich, dass viele nur auf der Durchreise in den Süden sind, wie ich.



Gleich bei Roses liegt Empuriabrava, eine 1967 künstlich aus dem Boden gestampfte Stadt mit zahllosen Kanälen und der zweitgrößten Marina Europas. Die meisten Häuser verfügen über einen eigenen Bootsanleger – Statussymbol inklusive.
Im Gewerbegebiet reihen sich Bootsgeschäfte aneinander, in deren Schaufenstern gleich zehn große Yachten stehen, als wären es Turnschuhe im Ausverkauf. Kaum ein Ort macht das Ungleichgewicht der Einkommen so sichtbar und so selbstverständlich wie dieser.

